Bloggy4118’s Blog

Posted on: Dezember 4, 2008

 Was ist der Long Tail?

Nach dem Prinzip „Kleinvieh macht auch Mist“ beschreibt der Long Tail  wie der Umsatz gesteigert werden kann, indem man zusätzlich zum Standardsortiment im Internet eine Unmenge von Nischenprodukten anbietet.  Auf Amazon beispielsweise gibt es bereits riesige Bestände von „unbekannten“ Büchern. Abnehmer finden sich weltweit, das heisst, ein einzelnes Nischenprodukt wird zwar nicht so oft nachgefragt wie ein sogannter „Hit“, da es aber soviele sind, ist die Menge entscheidend für den Umsatz.  Dies ist der Long Tail. Da findet man einfach alles und man hat herausgefunden, dass diese Verkäufe einen beachtlichen Teil des Gesamtumsatzes ausmachen .

Erste positive Erfahrungen mit Long Tail haben vor allem Firmen der Medien- und Unterhaltungsindustrie gemacht. Weitere werden folgen, darunter auch Industrie- und Dienstleistungsunternehmen.  Im Long Tail sieht man ein vielversprechendes Wirtschaftsmodell der Zukunft.

Meine Meinung:  Als Ergänzung zum Lädele und für die Suche nach dem Besonderen sicher eine gute Sache.
Grosses ABER !
Brauchen wir wirklich den letzten Schrei aus Hinterdupfigen? Am Schluss hocken wir alle noch mehr vor dem PC, haben das Büchergestell voller Trouvaillen, Hunderte von virtuellen „Freunden“ (Web 2.0 machts möglich) und sind…………..-ganz allein! Aber dafür super individuell!?
Dabei haben wir alle genug Leute um uns ‚rum, die es Wert sind, beachtet zu werden? Oder was ist eigentlich schlecht am „Kolleg“ von nebenan. Was hat der Freund aus Hinterindien, was mein Nachbar nicht hat? Oder was ist am Einkaufen in der Stadt eigentlich so schlecht? Gut, das Angebot ist beschränkt, aber dennoch gibt’s alles im Überfluss, oder etwa nicht? Und wenn man mit wachem Auge durch die Gegend geht, da findet man viele kleine individuelle Schätze. Man muss sie nur sehen wollen. Man muss den Nachbar nur kennen lernen wollen. Und wer weiss, am Ende ist es das wirkliche Leben, das uns bereichert und nicht das Besondere aus dem hintersten Zipfel der Welt. Vielleicht würde uns ein bisschen mehr Genügsamkeit besser tun, als die ständige Suche nach dem Besonderen.
Und zum Schluss noch dies:
Ich habe mir lange überlegt, ob ich das im Blog überhaupt schreiben soll. Viel lieber würde ich von Angesicht zu Angesicht diskutieren. Aber wir müssen ja, hmm!

Die Kundenrevolution: Warum Unternehmen umdenken müssen

In diesem Artikel von Alain Egli und Tobias Gremaud geht es um die Veränderung der Marketingpraxis durch den Einsatz von Web 2.0, auch als „social network“ bezeichnet. Man hat festgestellt, dass viele Werbebotschaften den Kunden heute nicht mehr erreichen. Ein Grund dafür ist, dass die klassischen Werbekanäle wie TV und Print vor allem von jüngeren Leuten immer weniger konsumiert werden. Dafür nimmt deren Internetkonsum zu. Also sollte man sich auf die digitalen Möglichkeiten konzentrieren. Das Web 2.0 bietet die Plattform dazu. In Bewertungs-Sites, Online-Foren und Blogs können User ihre Meinungen zu Produkten austauschen, Empfehlungen abgeben, Mängel anprangern und Kommentare abgeben. Im Internet werden Preise verglichen und man informiert sich über Produkteigenschaften. Unternehmen müssen sich mit den Kunden verbinden und auf deren Reaktionen eingehen das heisst dem Produkt einen „Linking Value“ geben. Ueber Produkte mit „Linking Value“ wird gesprochen und erst noch in der avisierten Zielgruppe. Für den Dialog sollten Unternehmen deshalb auf ihren Homepages Plattformen zur Verfügung stellen und sie müssen ihren Kunden zuhören und deren Bemerkungen auch beantworten. So werden Kunden künftig zu einem Produktvorteil. Das Unternehmen bleibt marktfähig.

Meine Meinung: Ich habe noch nicht viel Erfahrung damit. Einzig bei Hotelbewertungen habe ich schon mal ein bisschen geschaut. Die Meinungen sind sehr widersprüchlich. Mir fällt auf, dass man noch nirgends Kommentare der Hotels zu den Bewertungen sieht oder diese auf Negativreaktionen der Kunden reagieren.

 Ich denke, eine grosse Herausforderung der Unternehmen ist, die richtige Zielgruppe zu erreichen, weil dies letztendlich entscheidend ist, ob der Kunde zufrieden oder unzufrieden ist.  Wenn man die Zielgruppe erreicht, man die Versprechungen erfüllt und das Produkt in Ordnung ist, dann werden auch die Bewertungen positiv ausfallen, was schliesslich zum Unternehmenserfolg und zur Kundenzufriedenheit beiträgt.

Corporate Blog: am Beispiel von Swisscom

Meine Bewertung: Der Blog enthält Produktinformationen, gibt Auskunft über Swisscom Projekte und Themen über Umwelt, Klimaerwärmung, Energieverbrauch etc. Ueberall kann man Kommentare dazu abgeben. Dies wird aber offensichtlich noch nicht genutzt, da es überall heisst: Kommentare (0).

Der Blog ist ergänzt mit YouTube Filmen und diversen Bildern und übersichtlich aufgebaut.

Corporate Podcasts: BASF. Dies ist ein mp3 Podcast. Bietet sehr viel Informationen rund um das Thema Chemie. Dies in einer einfach verständlichen Form.

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4 Antworten to ""

Hallo Bloggy4118, gute Analysen der beiden Artikel, etwas kritischer wäre natürlich nochs schön ;-). Die Analysen des Corporate Blog und Podcasts sind gut, allerdings ziiiiiemlich kurz ;-).

Der Post hier bräuchte noch einen Titel, und ein paar passende Tags wären toll 😉
Der Titel wäre „Schöne neue Welt?“ Keine Ahnung wie man den einfügt, sorry.

Kritik? Aber bitte gerne:
So macht Einkaufen Spass – oder vielleicht doch nicht?
Grosses ABER !
Brauchen wir wirklich den letzten Schrei aus Hinterdupfigen? Am Schluss hocken wir alle noch mehr vor dem PC, haben das Büchergestell voller Trouvaillen, Hunderte von virtuellen „Freunden“ (Web 2.0 machts möglich) und sind…………..-ganz allein! Aber dafür super individuell!?
Dabei haben wir alle genug Leute um uns ‚rum, die es Wert sind, beachtet zu werden? Oder was ist eigentlich schlecht am „Kolleg“ von nebenan. Was hat der Freund aus Hinterindien, was mein Nachbar nicht hat? Oder was ist am Einkaufen in der Stadt eigentlich so schlecht? Gut, das Angebot ist beschränkt, aber dennoch gibt’s alles im Überfluss, oder etwa nicht? Und wenn man mit wachem Auge durch die Gegend geht, da findet man viele kleine individuelle Schätze. Man muss sie nur sehen wollen. Man muss den Nachbar nur kennen lernen wollen. Und wer weiss, am Ende ist es das wirkliche Leben, das uns bereichert und nicht das Besondere aus dem hintersten Zipfel der Welt. Vielleicht würde uns ein bisschen mehr Genügsamkeit besser tun, als die ständige Suche nach dem Besonderen.
Und zum Schluss noch dies:
Ich habe mir lange überlegt, ob ich das im Blog überhaupt schreiben soll. Viel lieber würde ich von Angesicht zu Angesicht diskutieren. Aber wir müssen ja, hmm!

Der Titel wäre “Schöne neue Welt?” Keine Ahnung wie man den einfügt, sorry.

wunderbar kritisch 😉 – gerne können wir noch f2f diskutieren 😉

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